Er meldet sich früh und abends, ohne dass du fragst. Die Bauanleitung gibt es zum Download.
Vor ein paar Tagen saß ich mit einem Geschäftsführer zusammen, den ich gerade im KI-Coaching begleite. Sein KI-Mitarbeiter läuft längst von selbst, zweimal am Tag, früh und abends. Er liest die Postfächer und legt Antworten als Entwurf ab.
Was ihm fehlte, war der Überblick.
Welcher Teil macht was, und wo ändert er ihn?
Das erlebe ich gerade in fast jedem Workshop.
Alle reden vom „KI-Mitarbeiter“.
Aber kaum jemand kann sagen, wo der eigentlich wohnt.
Die Antwort ist unspektakulär.
Ein KI-Mitarbeiter ist kein eigenes Produkt. Er ist eine geplante Aufgabe mit Zugängen, Wissen und Fertigkeiten. Dafür brauchst du fünf Bausteine, und die hast du in Claude oder ChatGPT schon.
- ein Projekt als Schreibtisch
- eine Dienstanweisung, die mit deinem Ziel beginnt
- Zugänge zu Postfach und Kalender, lesen ja, versenden nein
- Skills für alles, was du öfter als zweimal erklärst
- einen Dienstplan, damit er sich von selbst meldet
Am meisten bringt der vierte Baustein.
Einmal sauber beschrieben, kann dein KI-Mitarbeiter die Aufgabe ab dann ohne neue Erklärung erledigen. Der Rest ist eine Stunde Einrichtung.
Und dann haben wir ihm einen Namen gegeben. Bei meinem Kunden heißt er William, so nennt er seinen Butler. Der Name hat einen praktischen Grund.

Aus einem Chatfenster wird eine Rolle, und eine Rolle bekommt Regeln.
Für dich habe ich ihn umgetauft.
Er heißt Alfred, dein Butler ganz persönlich.
Die komplette Bauanleitung mit Dienstanweisung zum Kopieren und drei Starter-Skills findest du im P.S..
Dafür habe ich dir ein eigenes Dokument gebaut: „How to Alfred“.
So bauen wir bei Upgrade Partners Ausbildung.
Kleine Routinen, die im Alltag bleiben.
Aus Kurs wird Kultur.
Hier geht es zur Bauanleitung „How to KI-Mitarbeiter Alfred“: Link zu Alfred
Lass Alfred in den ersten zwei Wochen nur Entwürfe schreiben. Versenden bleibt bei dir, bis du ihm wirklich vertraust. Das ist mein wichtigster Tipp aus dem Coaching.
Du willst solche Impulse direkt ins Postfach? Hier kannst du unseren Newsletter abonnieren.
Dieser Artikel ist zuerst am 05.11.2026 als Newsletter erschienen. Wenige Tage später wird er automatisch als Blogartikel veröffentlicht.


